Vertrauen ist gut, Kontrolle besser – Partnerbörsen im Test 2010

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – eine der wohl meist zitierten Redewendungen in deutschen Landen. Ein gewisses Urvertrauen hat jeder Mensch. Auch wer es nicht glauben mag: Die Grundlage und der Zusammenhalt unserer Gesellschaft besteht im gegenseitigen Vertrauen. Ohne ein gewisses Maß an Zutrauen zum interagierenden Gegenüber würde unser soziales Gebilde einbrechen. Daher schockiert es wohl auch immer, wenn Leute dieses Vertrauen ausnutzen, sich über Konventionen der Moral und der Norm hinwegsetzen, um einen Vorteil daraus zu ziehen. Wohl spürt man dann dieses Urvertrauen, diesen Bruch der eigenen Moral mit der Realität, obwohl man selbst eventuell gar nicht betroffen ist, woraus Solidarität wächst.

Das demokratische System beruht auf der gegenseitigen Kontrolle aller regulierenden Instanzen. Und das ist auch gut so. Daher müssen und werden auch viele Unternehmen, Ämter und Waren geprüft und transparent gemacht werden. Die Stiftung Warentest ist in dieser Hinsicht eine unerlässliche Größe in Deutschland. Von der Zahnpasta über das Auto bis hin zu Finanzdienstleistungen wird jede Ware, die in Deutschland erhältlich ist, geprüft und nach bestimmten Kriterien bewertet. So auch im Fall von Partnerbörsen. Dabei werden verstärkt Kriterien wie Datenschutz, Handhabung oder Service bewertet und miteinander verglichen. Hierbei ist – unabhängig vom Erfolg der Vermittlungen – herausgekommen, dass kostenlose Singlebörsen, die sich z.B. über Werbung finanzieren, kaum schlechter sind als große, bekannte Partnerbörsen. Stiftung Warentest hat einmal 2005 und 2010 Daten erhoben und Wertungen vorgenommen. Der neue Test wurde nun 2011 veröffentlicht.

Doch auch viele Redaktionen von Computerzeitschriften testen und bewerten Singlebörsen. So untersucht Computerbild ebenfalls Singlebörsen auf ihre kundenfreundliche Nutzung hin. Auch hierbei geht es weniger um eine – auch schwierig zu wertende – Erfolgsquote der Vermittlung von Singles, sondern eher um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis oder die Aufbaumöglichkeiten der Benutzerprofile. Im Test 2010 wurden dabei viele große Singlebörsen abgestraft. Um vorab einen Überblick über das weite Feld der Singlebörsen zu bekommen, sollte man sich zum einen bei Vergleichsportalen wie Singleboersen.de informieren und zum anderen bei unabhängigen Testern an deren kritischen Prüfergebnisse orientieren. Dabei sollte auch eine Längsschnitt-Auswertung vorgenommen werden. Wenn eine Singleboerse 2010 noch in bestimmten Kategorien schlecht abgeschnitten hat, diese Fehler aber 2011 behoben worden sind, spricht das für die Dynamik des Unternehmens, auf solche Baustellen zu reagieren.

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Fabian Rossbacher ist gelernter Programmierer und Gründer von singleboerse.de - Er war lange Zeit überzeugter Single. In dieser Zeit hat er sich sehr intensiv mit Singlebörsen und Dating im Allgemeinen beschäftigt. Zusammen mit der Redaktion wählt er Themen für das Singlebörsen-Vergleichsportal www.singleboerse.de aus